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12
September
2011

Was tun, wenn der Arzt mal nicht zur Herzgruppe kommt?

Beim Rehabilitationssport in Herzgruppen ist die ständige persönliche Anwesenheit eines betreuenden Arztes während der Übungsveranstaltung zwingend vorgeschrieben. Aber was ist zu tun, wenn der Arzt nicht zur Übungsveranstaltung kommt?

 

In diesem Fall muss die Übungsstunde nicht unbedingt abgesagt werden. Die gemeinsame Zeit kann z.B. für die Behandlung offener Fragen der Teilnehmer genutzt werden. Zum anderen liegt dem Übungsleiter eine Auswahl von Themen vor. Diese sind im Konzept „Sport in Herzgruppen“ (Ziele, Inhalte und Qualitätsstandards für die praktische Arbeit in Herzgruppen) zusammengefasst und konkretisiert. Diese Inhalte sollten z.B. ebenfalls Bestanteil der Arbeit der Herzgruppen sein:

• Bewegung, Spiel und körperliches Training

• Ernährung, Ess- und Genussverhalten

• Stressbewältigung und Entspannung

• Krankheitsbewältigung

• Alltag, Freizeit und Lebensstil

 

Es ist sinnvoll, vorbereitet zu sein, wenn der Arzt nicht kommt.

Übrigens kann eine Übungsveranstaltung ohne Anwesenheit des Arztes nach der Rahmenvereinbarung über den Rehasport und das Funktionstraining vom 01.01.2011 nicht mit den Kostenträgern abgerechnet werden. (Quelle: Infobrief 3/2011, LSB Nordrhein-Westfalen; HGS-Info Nr. 2 / Juli 2011)

Quelle: BAG Newsletter, September 2011

Autor: Gunnar Thome